Warum sind Wettbewerb-Spiele so beliebt?

Ob Jung oder Alt Wettbewerbsspiele bereiten uns nicht nur Spaß und Freude, sondern bescheren uns mit einer Art Verwirklichung unserer kreativen Fähigkeiten, die wir im alltäglichen Leben oft nicht ausdrücken können. In einem Wettbewerb können wir jene Leistungen erzielen, die wir uns nicht zugetraut hätten und unser Potenzial unter Beweis stellen. Die Motivation, die in einem Wettbewerb entsteht, wenn wir uns mit anderen vergleichen und dadurch größere Erfolge erzielt, bezeichnet man als den “Köhler-Effekt”. Die Idee hinter diesem Effekt liegt darin, dass wir als Individuum oft schwächere Ergebnisse erzielen als die, die wir in einer Gruppendynamik oder in einem Wettbewerb-Spiel erzielen können.

Besonders Kinder können von Wettbewerbs- und Gruppenspielen profitieren, weil sie dabei ihre Fähigkeiten kennenlernen und dadurch ihre Persönlichkeit weiterentwickeln. Aber auch wir Erwachsene kommen auf unsere Kosten: wir bekommen die Möglichkeit dem stressigen Alltag für einen gewissen Zeitraum zu entkommen und uns selbst zu überwinden Dinge zu tun, für die wir normalerweise keinen Platz haben. 

Welche Aktivitäten in Wien sind für wettbewerbsfreudige Gruppen geeignet?  

Heutzutage gibt es unzählige Gruppenspiele. Indoor, Outdoor, für Erwachsene oder Kinder, für Leute mit besonderen Fähigkeiten und für die ohne jegliche Erfahrungen. Man kann eigentlich aus viele Freizeitaktivitäten wie z.B. Bowling, Brettspiele, Sport ein Wettbewerb machen. Aber am besten sind für größere Gruppen jene Spiele geeignet, die mit Adrenalin und Nervenkitzel verbunden sind, wo Konkurrenzkämpfe einen anspornen, den Ehrgeiz wecken, die Teilnehmer motivieren über ihre Grenzen hinauszugehen und ihr Können mit anderen zu vergleichen. Welches Team erreicht das Ziel am schnellsten, wer schafft es in kürzester Zeit die meisten Sport- oder Denkaufgaben zu lösen?

Paintball und Lasertag sind gute und übliche Beispiele dafür. Paintball ist ein taktisches Mannschaftsspiel, bei dem sich Spieler mittels einer Druckluftwaffe mit Farbkugeln markieren. „Markierte“ Spieler müssen das Feld sofort verlassen, die Mannschaft die „überlebt“ gewinnt das Spiel.

Lasertag ist ein ähnliches Gruppenspiel, in dem sich zwei Teams in einer abgedunkelten Arena mit ungefährlichen Phasern und Westen bekämpfen. Ziel bei Lasertag ist, die Gegner möglichst oft zu taggen und dabei selbst nicht getroffen zu werden. Getaggte Spieler kriegen Punktabzüge, die Mannschaft mit den meisten Punkten gewinnt. Es geht in beiden Abenteuern um Teamwork, Athletik, körperliche Fitness und taktisches Geschick. 

Escape Room als neue Art der Freizeitaktivität für wettbewerbsfreudige Gruppen

Wenn man ein Escape Room in 2 Sätzen beschreiben müsste, kämen darin bestimmt keine Begriffe wie körperliche Fitness, Ausdauer und Durchhaltevermögen oder taktisches Mannschaftsspiel vor. Man würde eher zu Rätselraten, Kreativität, um die Ecke denken und Kommunikation tendieren. Dieses real-live Gruppenspiel, wo die Gruppen innerhalb einer Stunde, alle Rätsel möglich schnell lösen müssen, um aus dem Raum zu entkommen ist im Grunde keine Sportart wie Paintball oder Lasertag, schafft aber trotzdem dieselben Bedürfnisse der Teilnehmer abzudecken.

Escape Room „MONTEZUMAS GRAB“ von Time-Busters bietet diese Möglichkeit für wettbewerbsfreudige Gruppen von 6 bis 12 Teilnehmer an. Die Mission von diesem Spiel führt zu einer Legende des letzten Azteken-Herrscher Montezuma (Moctezuma II). Das Reich der Azteken ist 1521 wegen der spanischen Eroberung unter Hernán Cortés untergegangen, nach fast 200jähriger Herrschaft. Aber wie die Azteken glaubten, gibt es ein Leben nach dem Tod. In einer mittelamerikanischen Pyramide müsst ihr den Steinsarkophag des Montezuma und die Statue des Ewigen Lebens finden. Dazu müsst ihr aber einige aztekischen Rituale als Team bestehen. Ihr werdet in zwei Gruppen aufgeteilt und spielt gegeneinander. Was dieses Spiel besonders ausmacht ist, dass jede Gruppe sehen und hören kann, wie weit die andere Gruppe fortgeschritten hat. Das Spiel verspricht actionreichen Nervenkitzel, Adrenalin und fordert Schnelligkeit und Kampfgeist 60 Minuten lang.

Selbst mit kleineren Gruppen weniger als 6 Personen, hast du immer noch die Möglichkeit dich in einem andren Escape Room mit anderen Gruppen auf Zeit zu messen. In Wien gibt es über 20 Escape-Raum Betreiber, die verschiedene Räume mit unterschiedlichen Themen anbieten. Wettbewerbsfreudige Gruppen haben daher verschiedene Möglichkeiten, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Es gibt Quests mit identischen Räumen, wo Ihr dieselbe Rätsels lösen müssen, aber habt keinen Kontakt zu der anderen Gruppe. Da die Aufgaben für alle Teams identisch sind, sollte bei der Auswahl der Räume darauf geachtet werden, die Räume basierend auf Erfahrung und thematischen Vorlieben der Gruppenmitglieder zu buchen.Es gibt auch Escape Room Anbieter, die mehrere Gruppen in zwei oder drei Räumen (je nach Gruppengröße) einsperren und nach einer Stunde stellt sich heraus, welches Team schneller aus dem Zimmer entkommen ist. Sucht man sich einen zu schwierigen Raum aus, der ein Thema hat das die Gruppenmitglieder nicht interessiert oder gar abschreckt, kann der Rätselspaß schnell in Frustration umschlagen. Eine besondere Herausforderung stellen die Horrorgenren unter den Escape Rooms dar, die die Teilnehmer nicht nur durch knifflige Rätsel auf die Probe stellen, sondern auch ihre Ängste und Schwächen zum Vorschein bringen. 

Suche dir einfach eine Quest nach deinem Geschmack aus und finde heraus welche Gruppe die Rätsel am schnellsten lösen kann (selbstverständlich ohne Hinweise). Am Endeffekt ist es wichtig, dass ihr einfach was gemeinsam unternehmen und Spaß habt!  Probieret mal aus! 

Autoren: Anita Moso, Lena Tegelmann